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ſondern eine wahrhaftige Geſchichte und von ſolch' gräß⸗
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nung ſeiner ſataniſchen Majeſtät iſt. Obgleich er be⸗ ſtändig vor ihren Augen und in einer Stunde durch Erklimmung des Waldpfades erſtiegen werden kann, ſo giebt es doch keinen Neger auf dem Gute Willkommen⸗ berg, noch irgendwo ſonſt meilenweit in der Runde, der es wagen würde, den Jumpbkfelſen allein zu beſteigen, und ſo bleibt den meiſten, wenn nicht Allen dieſer Berg ſo unbekannt, wie die Spitze des Chimborazzo!
Dieſe Furcht vor dem Jumbéfelſen verdankt ſeinen Urſprung indeß keineswegs gänzlich dem Aberglauben, ſondern iſt größtentheils durch die Erinnerung an eine ſchreckliche Begebenheit hervorgerufen worden; denn der Felſen iſt der Schauplatz einer Hinrichtung geweſen, die in Anbetracht ihrer wilden und kaltblütigen Grau⸗ ſamkeit ein Verbrechen genannt zu werden verdient. Dieſe hohe Steintafel iſt, wie die blutbefleckten Tempel des Montezuma, als Altar benutzt worden, auf welchem ein Menſchenopfer dargebracht, und dies nicht in längſt ver⸗
gangenen Zeiten, noch von einer blutdürſtigen aztekiſchen
Prieſterſchaft, ſondern von Männern mit weißer Haut und von europäiſcher Race, aber grauſam und wild wie jene. Ein ſchwarzes Opfer hat hier ſeinen letzten Seufzer ausgehaucht. Vermöchte dieſe einzelne Palme zu reden, ſie würde eine ſchreckliche Schmerzensgeſchichte
erzählen, deren Zeugen, die um ihre Wurzeln umherlie⸗
genden und modernden Gebeine, jetzt die Hauptnahrung ihres kräftigen Wuchſes bilden! Der Baum ſchweigt, aber dennoch wird die Geſchichte überall erzählt, keine erfundene,


