Teil eines Werkes 
[1. Band] (1863)
Entstehung
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dieſe abgeſtumpfte Bergſpitze der des berühmtenCofre di Peroté in Mexico höchſt ähnlich.

Die ſchiefen Seiten des Berges ſind dicht bewaldet, vorzüglich die nach dem Gute Willkommenberg hin ge⸗ legenen, die wie eine breite und düſtere, mit einem dichten Urwalde bekleidete Fagade ausſehen.

Nur auf der Spitze ſelbſt iſt der Berg gänzlich baum⸗

los. Da iſt er kahl und nackt wie die Platte eines Franziskanermönches, denn die Felſenmaſſe, aus welcher die einem Kaſten ähnliche Bergplatte beſteht, leiſtet jeder Annäherung der Rieſenbäume, die ihren Grund dicht umgeben, und von denen einige ihre ungeheuren Arme ausſtrecken, als wollten ſie dieſelbe umarmen und er droſſeln, den hartnäckigſten Widerſtand. Nur einem rie⸗ ſigen Baume iſt es gelungen, die ſteile wallartige Mauer

zu erklimmen. Eine edle Palme die Areka hat

dies Kunſtſtück ausgeführt und ſteht hervorragend auf

der Platte, während ihre federartigen Blätter in ſiche⸗ rem Stolz in der Luft wehen, wie ein triumphirendes

Banner über einer eroberten Burg.

Der Felſen ſelbſt gewährt ebenfalls einen ſeltſamen Anblick. Seine verſchrammte und vernarbte Oberfläche iſt mit einem dunklen Glanze überzogen, der bei Son⸗ nenſchein oder ſelbſt bei den ſanfteren Strahlen des Mon⸗

des ein Funkeln von ſich giebt, als wenn das Licht von

einer polirten ſtählernen Rüſtung zurückgeſtrahlt würde.

Unter den Eingebornen unten im Thal iſt dieſer Berg als der Jumbéfelſen bekannt ein wegen der damit verbundenen abergläubiſchen Idee höchſt bezeich⸗

nender Name, da Jumbé die koromantiſche Benen⸗