Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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* 210 zu erklären, daß Deine Beweiſe falſch ſind und ich des Mordes unſchuldig bin!

Als der Redner zu Ende war, folgte ein tiefes Schweigen. Das Seltſame und Unerwartete ſeines Verlangens perſetzte Jedermann in athemloſe Span⸗ 6 nung. Sogar die bewaffneten Männer am Ende des Thales ſagten kein Wort und da ſie inne wurden, daß in Folge des Abfalles Holt's die Kräfte ſo ziemlich 3 von beiden Seiten gleich waren, ſchienen ſie Luſt zu 1 haben, zum Schutze ihres apoſtoliſchen Führers herbei zu eilen.

Letzterer ſchien einen Augenblick zu ſchwanken. Die Furcht, welche ſich in ſeinen Zügen malte, war mit einem Ausdrucke giftigen Grolles gepaart, und er. glich einem Tyrannen, der ſich gezwungen ſieht, ein despotiſches Vorrecht aufzugeben, deſſen er ſich lange Zeit bedient hat. Allerdings konnte ihm jetzt nicht viel mehr daran liegen. Die auserwählten Opfer ſeiner Ränke ſchienen ihm auf andere Weiſe entgehen zu ſollen; trotzdem ſchien er ſich gegen den Gedanken zu ſträuben, auch auf den letzten Schein ſeiner Gewalt verzichten zu ſollen.

Er hatte nicht lange Zeit, darüber nachzudenken, ja, kaum Muſe, ſich nach ſeinen Daniten umzuſchauen, was er aber doch in einer Weiſe that, als habe er Luſt, ſich zu ihnen zu flüchten. 4Halte Stand! ſchrie ihm der Squatter drohend

entgegen.Unterſtehe Dich nicht, das Geſicht weg zu