Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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Kopfe in weiten Sätzen über die Ebene, um die Lieb⸗ koſungen ſeiner Herrin zu empfangen.

Wir eilten nach unſeren Waffen und ſobald wir dieſelben an uns genommen hatten, ſprangen wir hinter die Felsſtücke.

Es wäre vergeblich geweſen, uns in den Sattel zu ſchwingen, denn wenn unſere Verfolger dem Hunde nachgingen und ſich von ihm führen ließen, mußten ſie bereits nahe genug ſein, um uns den Rückweg aus dem Thale abzuſchneiden. Vielleicht befanden ſie ſich be⸗ reits in der Schlucht.

Es blieb uns nur noch eine Hoffnung, daß der Hund nämlich allein wäre. Vielleicht hatte er Ma⸗ rians Abweſenheit im Lager bemerkt, hatte ſie auf ge⸗ ſpürt und war während der ganzen Nacht der Fährte gefolgt.

Dieſe Annahme war aber nicht ſehr glaubwürdig, indem ihn Holt nicht nur aufhalten konnte, ſondern es auch jedenfalls gethan haben würde.

Die Bewegungen des Hundes, welche wir beobach⸗ teten, widerlegten jene Vermuthung noch entſchiedener, denn ſtatt bei Marian zu bleiben und ſich von ihr lieb⸗ koſen zu laſſen, bemerkten wir, daß er in kurzen Zwi⸗ ſchenräumen nach der Richtung fortſprang, von welcher er gekommen war, als ob er die Ankunft Jemandes erwarte, der ihm auf dem Fuße folgte.

Der Schimmer der Hoffnung, an welchem wir feſtgehalten hatten, wurde dadurch vernichtet, und der