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Das verurſachte uns neue Sorge. Wir vermuthe⸗ ten, daß die Pferde unſerer Verfolger friſch ſein wür⸗ den, weil ſie im Lager bereits lange geruht hatten, wäh⸗ rend die unſrigen nicht nur am vorhergehenden Tage eine anſtrengende Reiſe überſtanden hatten, ſondern an demſelben Tage bereits eine Strecke von fünfzig Stun⸗ den, wobei zwanzig im Galopp zurückgelegt hatten. Es war daher kein Wunder, daß ſie Zeichen der Er⸗ ſchöpfung gaben.
Kurz nachdem wir den Paß betreten hatten, mach⸗ ten wir Halt, um Rath zu pflegen.
Wenn wir weiter ritten, ſo konnten wir beinahe ver⸗ ſichert ſein, das man uns einholen werde. Der Eifer, mit welchem vermuthlich die Verfolgung betrieben wer⸗ den würde, ließ es um ſo wahrſcheinlich erſcheinen. Blieben wir hingegen, wo wir waren, ſo geriethen wir ohne Frage mit dem Feinde zuſammen, der in ſolcher Ueberzahl erſcheinen würde, daß unſere Gefangenneh⸗ mung außer Frage ſtand und jeder Verſuch, uns zu vertheidigen, ebenſo vergeblich, als unheilvoll ausfal⸗ len mußte. Wir hatten es nicht mehr mit Indianern zu thun— nicht mit Lanzen und Pfeilen würden wir angegriffen werden, ſondern von ſtarken, unerſchrockenen Männern, welche wie wir bewaffnet waren und uns an Zahl weit übertrafen.
Hätte ſich hinreichender Schutz geboten, ſo bannen wir uns in der Schlucht verſtecken und unſere Verfolger vorüber laſſen, ſo erreichten wir wenigſtens vorüber⸗


