185
letztere ſtanden geſattelt und gezäumt, unſerer haus rend, da.
Der Mexikaner befand ſich unter ihnen. Die Er⸗ ſcheinung des Hundes war ihm ein Wink geweſen und er hatte daher ſchleunigſt ſeinen Rückweg nach den Zel⸗ ten angetreten. 3
Der letzteren gedachten wir nicht, ſo wenig wie der übrigen Habſeligkeiten: Maulthiere nebſt ihren Laſten. Wir waren nur auf die Sicherung unſeres Lebens und unſerer Freiheit bedacht.
Mein Araber wieherte vergnügt, als ich in den Sattel ſprang. Er war ſtolz darauf, eine zweite, ſchön Laſt zu tragen; und als er über die Ebene jagte, v rieth ſein triumphirendes Schnauben, daß er den ehren⸗ vollen Dienſt zu würdigen verſtehe, den man von ihm verlangte.
Als wir unſere Zelte verließen, bemerkten wir, daß eine Anzahl dunkler Geſtalten aus dem Eingange des Lagers trat. Der rothe Schein des Feuers ſtreckte die Schatten derſelben weithin in die Ebene, ja, über unſere Pferde hinaus.
Es waren die Schatten von Leuten zu Fuße, welche wir bald hinter uns ließen.
Die Muſik war plötzlich verſtummt und dem mur⸗ melnden Geſumme der Tänzer folgten Rufe und lautes Geſchrei, welches verrieth, daß das Lager in Auf⸗ ruhr ſei.
Wir hörten männliche Stimmen, welche die Pferde⸗


