Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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muß ſein Herz kälter ſein, als der Schnee auf jener Bergſpitze!

Ich äußerte meine Vermuthung nicht. Letztere Annahme war theilweiſe richtig. Das erſte und zweite hingegen, wie ich ſpäter in Erfahrung brachte, irrig. Es war ein Glück für Frank Wingrove, daß es ſich

ſo verhielt.

Bei einem ſo wichtigen Unternehmen ſollte kein Mittel unverſucht bleiben. Ich war entſchloſſen, nichts zu verſäumen und forderte daher Marian auf, ſich an den Häuptling zu wenden. Sie williigte ein.

Der Verſuch war wohl der Mühe werth; denn für den Fall, daß die Antwort günſtig lautete, ſchwanden die Schwierigkeiten von ſelbſt und wir durften auf einen ſicheren Erfolg rechnen. Im entgegengeſetzten Falle waren wir nicht ſchlimmer daran: denn das war kaum denkbar.

Marian verließ uns und ging, dem Häuptling ihr Anliegen vorzutragen.

Wir ſahen, wie er ſich von der Ceremonie entfernte und abſeits ging, um mit dem Mädchen, wie es ſchien, eine eben ſo angelegentliche, als lebhafte Unterredung zu führen.

Wir harrten mit hoffnungsvollem Herzen. Wingrove war nicht mehr eiferſüchtig.

Ich hatte ihn mit einem Worte davon geheilt und der verbundene Arm ſeiner Verlobten erklärte ihm die