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ebenſo gewandt, wie ſchlau und muthig. Das war das Ergebniß unſerer Berathung.
Man wird ſich vielleicht wundern, daß wir uns bei der Gelegenheit nicht an Wa⸗ka⸗ra wendeten, deſſen Beiſtand uns jedenfalls von weſentlichem Nutzen geweſen wäre. Konnte er mit ſeinen berittenen Kriegern die Mormonen doch leicht einholen, ſie umzingeln und dem Führer derſelben Geſetze vorſchreiben. Wir wußten es recht gut und dachten auch daran, ihn um ſeinen Beiſtand anzugehen, obwohl wir bereits wußten, daß unſer Verlangen ſchwerlich erhört werden würde, denn Marian hatte uns über die Meinung aufgeklärt, die der Utha⸗Häuptling von den Mormonen hegte.
Jene argliſtigen Diplomaten hatten von der erſten Zeit ihrer Niederlaſſung auf dem Gebiete der Utha's um die Freundſchaft Wa⸗ka⸗ra's und ſeiner Truppe gebuhlt. Sie hatten den kriegeriſchen Häuptling ſo ge⸗ ſchickt zu ſchmeicheln gewußt, daß ſie ſich ſein Vertrauen und ſeine Zuneigung erworben hatten und gegenwärtig die vertrauteſten Beziehungen zwiſchen ihm und dem Mormonenpropheten beſtanden. Aus dem Grunde glaubte Marian, daß es eines ſtärkeren Beweggrundes, als der perſönlichen Freundſchaft bedürfen würde, damit er ihnen als Feind entgegentrete. Vielleicht, dachte ich, iſt ein ſolcher Beweggrund aufzufinden; oder ſollte der Häuptling der Utha's ſeine ſchöne Schutzbefohlene während der ganzen Zeit nur mit dem Auge der Freundſchaft betrachtet haben? In dem Falle
Die wilde Jägerin. IV. 5 „*


