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geweſen, daran zu denken, ſie mit Gewalt entführen zu wollen. Eine ſolche Unbeſonnenheit mußte für uns alle ein trauriges Ende nehmen.
Würde aber der Verſuch, ſie mit Liſt zu entführen, nicht ebenſo unglücklich ausfallen?
Leider ſchien es faſt ſo. Wie ſollten wir der Schaar der Mormonen beikommen— wie in ihr Lager dringen, welches die ſcharfſichtigen Buben mit eiferſüchtiger Sorgfalt bewachen würden. Bei Tage war es unmög⸗ lich, bei Nacht ebenſo gewagt, als unausführbar. Wir konnten uns der Geſellſchaft der Auswanderer nicht ohne Vorwand anſchließen. Welches Vorwandes ſollten wir uns bedienen? Wären wir ihnen völlig fremd geweſen, ſo hätten wir leicht eine glaubwürdige Ge⸗ ſchichte erfinden können; unglücklicher Weiſe war es aber nicht der Fall. Wir waren ſämmtlich dem Führer des Zuges, bis auf Zielegut, bekannt. Meine Gegen⸗ wart würde, wie unerwartet ſie auch war, dem durch⸗ triebenen Schurken meine Abſicht ſofort verrathen haben, während Marian Holt dadurch in eine ebenſo gefähr⸗ liche Lage gerathen mußte, wie die, in welcher ſich ihre Schweſter gegenwärtig befand. Stebbins konnte, wenn auch nicht als rechtmäßiger Ehemann, doch in Gemäß⸗ heit der Ehegeſetze der Mormonen Anſprüche an ſie er⸗ heben und nach welchem anderen Rechte konnte inmitten des Mormonenlagers und unter der Führung des Apoſtels der Fall entſchieden werden?
Durch die Begleitung Marians hoffte ich in den
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