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konnte, verriethen mir den Sturm, der in ſeinem Inneren gährte.
Ich war über die Stellung des Utha⸗Häuptlings ſelbſt verwundert, ſowie über die ſtillſchweigende Will⸗ fährigkeit, mit welcher ſie ſeine Aufmerkſamkeiten ent⸗ gegen zu nehmen ſchien.
Es hatte unſtreitig das Anſehen einer Liebes⸗ tändelei— obwohl ich mich dagegen ſträubte, es zu glauben, ja einem ſolchen Gedanken durchaus nicht Raum geben mochte. Es lag nicht in der menſch⸗ lichen— nicht in der weiblichen Natur, ſo ohne alle Umſtände treulos zu ſein.
Der Schein mußte jedenfalls täuſchen.
Ich bemühte mich, noch eine Erklärung des Vor⸗ ganges aufzufinden, als ein beweglicher Gegenſtand meine Aufmerkſamkeit auf ſich zog. Es war ein Reiter, der ſich in der Ebene jenſeits der Stelle zeigte, wo die Jägerin und der Häuptling Halt gemacht hatten. Uns ſchien er in einer Linie mit ihnen zu ſein und ritt aus dem oberen Kanon, aus welchem er offenbar gekommen war, das Thal hinauf. Er befand ſich noch in ziemlicher Entfernung von den beiden, doch ſah man, daß er mit verhängtem Zügel gerade auf ſie zu kam. In wenigen Augenblicken mußte er ſie erreicht haben.
Ich beobachtete den Reiter mit geſpannter Auf⸗ merkſamkeit, denn ich hoffte, daß er ſeinen Weg


