Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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als ein dritter Fechter auf den Schauplatz erſchien und Marian in Schutz nahm.

Es war keine menſchliche Hand, die ihr zu Hülfe eilte; aber ein Freund, den ſie vielleicht für noch zuver⸗ läſſiger hielt: nämlich Wolf, ihr Hund.

Der Anlauf, welchen die Indianerin genommen hatte, um ihren Hieb zu führen, ſowie die Erfolgloſig⸗ keit desſelben hatten bewirkt, daß ſie weit über ihr be⸗ abſichtigtes Ziel hinausgeeilt war. Sie drehte ſich eben um, in der Abſicht, ihren Angriff zu wiederholen, als der Hund herbeigeſprungen kam.

Mit zornigem Knurren ſprang das Thier heran, that einen gewaltigen Luftſprung und warf ſich an die Bruſt der Indianerin, indem er ſie zugleich an der Gurgel packte!

In dieſer Stellung klammerte er ſich an ihr feſt, biß ſeine ſcharfen Zähne tief in ihr Fleiſch und zerriß mit den Tatzen den Buſen der Indianerin.

Es war ein ſchrecklicher Anblick und da Wingrove und ich ſahen, daß Marian außer Gefahr war, eilten wir herbei, um die Frau von dem Hunde zu befreien.

Ehe wir zu ihr gelangen konnten, war ſowohl das Opfer wie der Rächer unſeren Blicken entſchwunden.

Die Indianerin war in ihrem Schrecken zurückge⸗ wichen, hatte auf ſolche Weiſe das Ufer des Fluſſes er⸗ reicht, verlor dort plötzlich ihren Halt und ſtürzte rück⸗ lings in's Waſſer. Als wir an den Rand desſelben gelangten, war