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Wolf des Lammes, um es ſeinen Gelüſten zu unter⸗ werfen.
Ich wußte, daß wir, wenn uns kein Hinderniß, etwa wie das gegenwärtige, aufhielt, die Mormonen⸗ Auswanderer leicht würden einholen können. Wir hatten aber keinen zweiten, derartigen Unfall zu befürch⸗ ten. Das ganze Gebiet jenſeits der Berge war Eigen⸗ thum der Utha's, und wir konnten auf die Freundſchaft jener Indianer rechnen. Von dorther hatten wir nichts zu fürchten und die Karavane konnte daher leicht ein⸗ geholt werden.
Was aber dann? Selbſt wenn ich mich bei der⸗ ſelben befand, war ich zur Erreichung meines Zweckes ſo ohnmächtig wie je. Mit welchem Rechte durfte ich mich zwiſchen den Squatter und ſein Kind drängen?
Es war jedenfalls ihr freier Wille, mit den Mor⸗
monen nach der Mormonenſtadt zu ziehen— wenig⸗
ſtens was den Vater betrifft. Das ſtand nicht länger zu bezweifeln; und was konnte ich thun, ſie daran zu verhindern? Ich wußte keinen Grund anzugeben— hatte nicht das entfernteſte Recht, mich einzumiſchen!
„ Ja, noch mehr, es ſchien mehrmals wahrſcheinlich,
daß ich den Mormonen⸗Pilgern— ganz beſonders Stebbins, vielleicht auch Holt eine ſehr unwillkommene Erſcheinung ſein würde. Ich durfte von ihnen keinen ſehr höflichen Empfang erwarten. Da Stebbins— was ich jetzt mit Beſtimmtheit wußte— der Führer des Zuges war— konnte ich der Rache der Daniten


