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ſcheiden. Später habe ich erfahren, daß ſelbſt das Schlimmſte, was man ihnen vorwirft, die Wahrheit noch nicht erreicht.“
„Sie wußten natürlich nicht, daß Stebbins ein Mormone ſei?“
„Ach, Herr, wie hätte ich es wiſſen ſollen? Davon war nie die Rede geweſen. Er gab vor, daß er nach Oregon auswandere, wohin bereits Viele gegangen waren. Wenn ich es gewußt hätte, würde ich mich lieber ertränkt haben, als daß ich mit ihm ge⸗ gangen wäre.“
„Sie würden jedenfalls dem Willen Ihres Vaters
widerſtanden haben, wenn nicht etwas Anderes dazu gekommen wäre. Sie gaben ſeinen Bitten nach; hat
aber der Vorfall auf der Waldwieſe keinen Einfluß auf ihre Entſcheidung gehabt?“
„Fremder! Ich habe Ihnen verſprochen, nichts zu verſchweigen und werde mein Wort halten. Als ich die Treuloſigkeit desjenigen, der mich ſeiner Liebe verſichert hatte, entdeckte, war ich mehr als wahn⸗ witzig— ich glühte nach Rache. Ich werde nicht leugnen, daß ich Groll empfand. Es lag mir wenig
daran, was aus mir wurde— wie hätte ich ſonſt
einwilligen können, einen Mann zu heirathen, für den ich weder Liebe, noch Neigung empfand? Im Ge⸗ gentheile, ich kann faſt behaupten, daß ich ihn haßte.“
„Und Sie liebten den Anderen? Seien Sie offen,
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