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„ Sie reden ſonderbar. Ach, Herr, ſagen Sie mir, wer Sie ſind! Ich ſetze keinen Zweifel in das, was Sie geſagt haben, denn ich ſehe wohl, daß Sie meine Schwe⸗ ſter kennen— und wiſſen, wer ich bin. Es iſt wahr, ich bin Marian Holt— und Sie? Sind Sie aus Tenneſſee?“
„Ich komme geraden Weges von dort.“
„Vom Ohio? Vielleicht von
„Von der Lichtung Ihres Vaters am Mud Creek, Marian.“
„Ach, welche Ueberraſchung! Welch ein Glück, daß ich Ihnen begegnet bin! Sie haben alſo meine Schwe⸗ ſter geſehen?“
„Allerdings.“
„Und mit ihr geſprochen? Wie lange iſt es hers „Kaum einen Monat.“
„So kurze Zeit! Wie ſieht ſie aus? War ſie wohl?“
„Wie ſie ausſieht? Schön, Marian, ſchön, wie Sie ſelbſt, auch war ſie wohl, als ich ſie zuletzt ſah.“
„Meine liebe Lilian! Ach, Herr, wie freue ich mich zu hören, ich weiß, daß ſie ſchön— ſehr, ſehr ſchön iſt. Ach Gott! man ſagte mir früher, daß ich es auch wäre, doch habe ich meine Schönheit in der Wildniß eingebüßt. Ein Leben wie das, was ich geführt habe, benimmt dem Geſichte eines Mädchens bald die Zart⸗ heit. Aber reden ſie von Lilian! Ach, Fremder, er⸗ zählen Sie mir von ihr. Wie ſehne ich mich, von ihr


