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„Seht!“ ſagte ich,„dort iſt Marian, Eure Ge⸗ liebte!“
„Das iſt ſie, ſo wahr ich lebe! Wenn ich ſie auch in dem ſonderbaren Anzuge nicht gleich erkannt hätte, würde mir es ihr Hund verrathen haben, denn Wolf hätte ich unter tauſenden erkannt.“
„Wenn ich mir's recht bedenke“, bemerkte ich,„iſt es vielleicht das Beſte, wenn ich ſie erſt ſpreche und darauf vorbereite, Euch zu ſehen. Was meint Ihr dazu?“
„Wie Ihr wollt, Capitain. Mag ſein, daß es das Beſte iſt.“
„So reitet hinter den Wagen und bleibt dort, bis ich Euch winke, her zu kommen.“
Meinem Rathe gemäß kehrte mein Gefährte um und verſchwand hinter der weißen Leinwand des Ver⸗ deckes.
Ich ſah, daß die Jägerin auf den Hügel zukam; ſtatt ihr entgegen zu gehen, blieb ich daher an der Stelle, wo wir Halt gemacht hatten.
In wenigen Minuten war ſie bei mir und die unge⸗ wöhnliche Schönheit des ſeltſamen Mädchens fiel mir von Neuem auf.
Sie ritt auf indianiſche Weiſe, ein weißes Ziegenfell diente ihr als Sattel und ein einfacher Riemen als Steigbügel; die kecke Art, mit welcher ſie ihr Pferd regierte, bewies, daß, welches auch früher ihre Erziehung


