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„Ich habe Euch etwas zu ſagen, Capitain,“ ſagte er, näher tretend, in ernſtem Tone,„es iſt aber vielleicht beſſer, wenn Ihr es wißt, ehe wir weiter gehen. Das Mädchen hat mir einige Einzelnheiten über die Cara⸗ vane mitgetheilt, die ich Euch noch nicht erzählt habe.“
„Welches Mädchen?“
„Die Chicaſſaw⸗Indianerin Su⸗wa⸗nee.“
„Es iſt ja wahr. Nun, was ſagt ſie? Ich darf mich wohl auf etwas Angenehmes vorbereiten, da die Nachricht von ihr kommt.“
Ich bediente mich der ironiſchen Form in meiner Frage nicht aus übermüthiger Laune, weit entfernt davon.
„Ja, Capitain,“ fuhr mein Kamerad fort,„es ſind freilich unangenehme Nachrichten, die der rothe Satan gebracht hat, ich weiß aber nicht, was Wahres daran ſein wird, denn ich habe ſie in dieſer Angelegenheit bei mehr, als einer Lüge ertappt. Sie iſt indeſſen bei der Caravane geweſen.“
„Worüber?“ fragte ich.
„Nun, Su⸗wa⸗nee ſagt, daß ſich die Caravane in zwei Theile getrennt hat.“
„Jal“.
„Der eine Theil iſt mit den Dragonern ſüdwärts gezogen nach Santa Fe, der andere Theil, der haupt⸗ ſächlich aus Mormonen beſteht, hat ſich auf einem anderen Wege nördlich gewendet und die Richtung nach ihrer neuen Niederlaſſung am Salzſee eingeſchlagen.“


