Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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Ich zauderte, ohne ſelbſt zu wiſſen, warum. Viel⸗ leicht, weil ich hoffte, doppeltes Entzücken zu genießen, indem ich beiden zugleich die frohe Entdeckung machte. Für beide hatte ich eine frohe Ueberraſchung in Bereit⸗ ſchaft. Ohne Zweifel mußten beide in das über⸗

ſchwänglichſte Entzücken gerathen.

Sollte ich ſie einander zuführen und es ihnen über⸗ laſſen, ſich gegen einander auszuſprechen?

Das war die Frage, die mir vorſchwebte und mich unſchlüſſig machte.

Nein. Ich konnte kein ſolches Spiel mit den Herzen derjenigen, die ich liebte, treiben. Ich konnte das ſüße Glück, das ſo nahe lag, nicht länger hinausſchieben. Ich muß ſie mit ihrem Glücke ungeſäumt überraſchen.

Aber es konnten nicht beide im ſelben Augenblicke glücklich gemacht werden. Der eine oder andere mußte die frohe Botſchaft zuerſt erfahren. Ich muß ſie jedem allein überbringen, wem ſollte ich den Vorzug geben?

Ich beſchloß der Vorſchrift der Höflichkeit zu folgen, welche dem ſanfteren Geſchlechte den Vorzug geſtattet. Wingrove muß warten.

Nur mit Mühe konnte ich an mich halten und ihm die Nähe ſeines Glückes verſchweigen. Die Art und Weiſe aber, wie er auf mich zukam, bekräftigte mich in meinem Vorſatze. Offenbar hatte er mir irgend etwas in Bezug auf unſere Bewegungen mitzutheilen. Bisher hatten wir wenig Zeit gehabt, von der Zukunft zu ſprechen, oder darüber nachzudenken.

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