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Er hatte den Baum gefaßt, um das Pferd zum Stehen zu bringen.
Dies gelang ihm auch für den Augenblick. Mit dem einen Arm war er im Stande, den Baum umklammert zu halten, während er mit dem andern das Pferd hielt, denn ſeine rieſige Tatze mit ſcharfen Krallen ſtak feſt unter dem Sattelknopf.
Nun folgte ein eigenthümlicher Kampf, der einige Sekunden lang dauerte. Das Pferd machte die ge⸗ waltigſten Anſtrengungen zu entrinnen, während der Bär eben ſo eifrig bedacht war, es zurückzuhalten.
Es war ein Glück für das Pferd, daß ſein Herr in Bezug auf den Sattelgurt ein wenig nachläſſig geweſen und daß entweder der Riemen oder die Schnalle in ſchlechtem Zuſtande war. Welches von beiden es auch ſein mochte, ſo gab wenigſtens eins davon nach und das auf dieſe Weiſe freigewordene Pferd verſäumte nicht, den günſtigen Zufall zu benutzen. Ein freudiges Gewieher ausſtoßend, ſprang es davon und ließ Bären und Sattel hinter ſich.
So weit das Pferd in Frage kam, war die Gefahr vorüber. Nicht ſo aber war es mit dem Bären, deſſen
Drangſale nun erſt begannen.
Während er das Pferd mit ſeinem muskelſtarken Arme feſt⸗ und den Baum mit dem andern umklammert hielt, hatte letzterer ſich gebogen, bis ſein Gipfel faſt den Sattel berührte. Als daher der Gurt riß, ſchnellte der elaſtiſche junge Baum zurück wie ein Stück Fiſch⸗
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