Teil eines Werkes 
3. Band (1862)
Entstehung
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und die Wurzel einer Diſte giti(Gircium vir- ginianum) aus.

Viele Gattungen Früchte und Beeren liefern ihm ebenfalls dann und wann eine Mahlzeit, und die ſüßen Schoten der Mesquiten(einer Akaziengattung) und die Zapfen des Pinnonbaumes(pinus edulis) bilden Be⸗ ſtandtheile ſeines an Abwechſelung ſo reichen Küchen⸗ zettels.

Aber er beſchränkt ſich nicht auf Pflanzenkoſt allein. Wie die meiſten ſeiner Gattung iſt er auch ein Fleiſch⸗ freſſer und ſchmauſt den Cadaver eines Pferdes oder eines Büffels.

Das letztere Thier fällt trotz ſeiner ungeheuern Größe und Stärke dem Grislybären häufig zur Beute. Die langen Haarmaſſen, welche dem Büffel über die Augen herabhängen, hindern ihn, die Nähe eines Fein⸗

des zu bemerken, und wenn er nicht durch die Witterung

gewarnt wird, ſo kann man ſich ihm leicht nähern.

Der Bär, welcher dies weiß, ſchleicht ſich gegen den Wind heran, ſpringt, ſobald er ſich weit genug ge⸗ nähert hat, dem Wiederkäuer von hinten auf den Rücken, ſchlägt ihm ſeine großen Klauen in's Fleiſch und zerrt ihn endlich zu Boden.

Er iſt ſogar im Stande, den rieſigen Cadaver eine bedeutende Strecke weit fortzuſchleppen, um ihn in irgend einem Dickicht zu derſt aet und dann mit aße zu verzehren.

Der Grislybär hat mit dem braunen europäiſchen

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