Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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Na, jetzt nicht gleich, denke ich. Ihr werdet ihn doch auch erſt eine Weile halten wollen.

Da das Blatt ſich auf dieſe Weiſe gewendet hatte, ſo blieb dem überliſteten Squatter nichts weiter übrig, als ſich mit ſeinem ſchadenfrohen Nachbar zu verſtän⸗ digen, der endlich einwilligte, dem Leben des wilden Thieres ein Ende zu machen, dafern er nicht blos ſeines oben gegebenen Verſprechens entbunden, ſondern auch zum Eigenthümer des vielbegehrten Ochſen gemacht würde.

Betrübt und ergrimmt willigte der zweite Squatter ein, doch tröſtete er ſich mit dem Gedanken an eine kleine Rache, die ihm gerade noch einfiel. Die Gelegen⸗ heit erlauernd, als der Andere nahete, um den tödtlichen Streich zu führen, riß er mit einer verzweifelten An⸗ ſtrengung die Klauen des Bären aus der Rinde heraus, machte auf dieſe Weiſe das wilde Thier frei und floh dann, ſo ſchnell er konnte, in ſein Blockhaus, indem er den beiden urſprünglichen Kämpfern überließ, den Streit zwiſchen einander auszufechten.

Die nähern Umſtände dieſes Kampfes hat ſelbſt die Tradition nicht bewahrt die Fortſetzung der Geſchichte erzählt blos, daß eine halbe Stunde ſpäter der erſte Squatter, zerkratzt und blutig, langſam nach dem Block⸗ haus gehumpelt kam und, indem er die zerbrochene Axt hinwarf, in ſatyriſchem Tone bemerkte:

Da, Nachbar ich glaube, ich habe Eure Axt ruinirt, daß ich aber auch den Bären ruinirt habe, das