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der zurück. Alle waren mit Aexten verſehen und Puſch⸗ kin war der Anführer der ſchwarzen Schaar. Das An⸗ hacken des Baums begann ohne weitern Verzug und die weißen Späne flogen von dem dicken Stamme aus nach allen Richtungen umher.
Ehe noch eine Stunde vergangen war, ſtürzte der Baum krachend nieder und ſchlug zugleich eine Anzahl kleinerer Bäume mit ſich zu Boden.
Die Jäger, welche erwarteten, daß der Bär ſofort herausſpringen würde, hatte ſich ſo poſtirt, daß ſie die Mündung der Höhlung mit ihren Büchſen beſtrichen, zu ihrer Ueberraſchung aber fiel der Baum und blieb lie⸗ gen, ohne daß Meiſter Braun zum Vorſchein kam.
Dies war ſehr ſeltſam, denn wie die Neger behaup⸗ teten, kommt in allen ähnlichen Fällen der Bär bei dem Falle eines Baumes, in welchem er ſich verſteckt hält, ſofort heraus.
Man hieb nun eine Stange ab und fuhr damit in die Höhlung— anfangs vorſichtig, nach einiger Zeit aber mit aller Kraft, die Puſchkin's Arm beſaß. Er fühlte auch den Bären ganz deutlich, aber er mochte das Thier ſtoßen, wie er wollte, es rührte ſich nicht.
Nun ſchlug man vor, einen Einſchnitt an der ent⸗ gegenſetzten Seite des Stammes zu machen und den Bären dann nach Belieben herauszuzerren. Obſchon dies natürlich viel Mühe koſtete, ſo ſchien es doch der einzige Weg zu ſein, zu dem hartnäckigen Thier zu ge⸗ langen.
Meiſter Braun. II. 10


