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kürzlich ſeine Höhle verlaſſen hatte— denn man hatte die Hunde unter den Reiſern und dem Gras herum⸗ kratzen hören, aus welchen ſeine Lagerſtätte beſtand. Dies bewies aber auch deutlich, daß die Wohnung leer und Meiſter Braun nicht zu Hauſe war.
Dies war gerade, was der Gemſenjäger wünſchte, und ſämmtliche Jäger legten nun ihre Gewehre bei Seite und begannen den Eingang zu verſtopfen.
Dies war eine leichte Aufgabe. Ringsherum lagen einzelne große Steine und von dieſen erbaute man bald eine Barrikade quer vor die Mündung der Höhle, durch welche kein Thier ſich den Weg zu bahnen vermocht hätte.
Nun athmeten die Jäger frei auf. Sie waren nun überzeugt, daß ſie dem Bären den Rückzug abgeſchnitten, und wenn er nicht Unrath merkte und gar nicht wieder zur Höhle zurückkehrte, ſo konnten ſie mit ziemlicher Gewißheit darauf rechnen, daß er ihnen vor den Schuß kommen würde.
Es blieb ihnen nun weiter nichts zu thun übrig, als ſich in Hinterhalt zu legen und auf die Ankunft des Bären zu warten.
Auf welche Weiſe ſie ſich verbergen ſollten, ward nun Gegenſtand der nächſten Erwägung. Es war dies auch eine Frage von Wichtigkeit. Sie wußten nicht, von welcher Richtung her der Bär kommen würde. Er
konnte ſie, während er ſich näherte, ſehen und dann wie⸗ der abtraben, ehe ſie einen Schuß thun konnten. 2*


