Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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Es iſt Gleiches mit Jägern von Profeſſion in allen Theilen der Welt der Fall. Sie ertragen Beſchwerden und oft die größten Entbehrungen um des Hochgenuſſes willen, in Wäldern und Wildniſſen nach Belieben um⸗ herzuſchweifen und frei zu ſein von den Sorgen und Beengungen, welche nur zu oft mit dem geſellſchaftlichen Leben verbunden ſind.

So ſich mit einander unterhaltend ſaßen die Jäger um ihr Lagerfeuer herum bis nach Sonnenuntergang, wo ihr Führer ſie daran erinnerte, daß ſie wohlthun würden, nun einige Stunden zu ſchlafen.

Es war nicht nöthig, den Bären nicht eher als bis zu einer ſehr ſpäten Stunde das heißt bis gegen

Morgen aufzuſuchen, denn dann konnte man am wahrſcheinlichſten darauf rechnen, das Thier außerhalb ſeiner Höhle anzutreffen.

Gingen ſie zu bald und fanden ihn noch in ſei⸗ ner Höhle, ſo war nicht mit Gewißheit darauf zu rech⸗ nen, daß es ihnen ſelbſt mit den Hunden gelingen würde, ihn herauszulocken.

Die Höhle konnte leicht eine ſehr große ſein. Dann konnte er mit den Hunden inwendig einen Kampf be⸗ ginnen und ſo groß auch dieſe waren, ſo kamen ſie doch dabei nicht ohne Schaden davon, denn ein einziger Hieb von der Tatze eines Bären iſt vollkommen hinreichend, um den ſtärkſten und muthigſten Hund für immer zum Schweigen zu bringen.

Die Hunde ſollten, wie der Jäger nochmals wieder⸗