Teil eines Werkes 
2. Band (1862)
Entstehung
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In neuern Zeiten waren ſolche Vorfälle ſelten, denn die Bären hielten ſich höher oben in den Gebir⸗ gen, wo das Vieh nie hingetrieben wird und wo Men⸗ ſchen nur ſelten hinkommen.

Der Jäger bemerkte noch, die Bären würden von Jägern, wie er ſelbſt, ſehr geſucht, denn ihr Fell werde ſehr geſchätzt und gut bezahlt; die jungen Bären ſeien auch ſehr werthvoll, und eine Höhle mit Jungen zu fin⸗ den, gelte für einen großen Glücksfang, weil dieſe jungen Bären zu allerhand Kunſtproductionen abgerichtet wür⸗ den, welche in den franzöſiſchen Grenzſtädten immer ein ſchauluſtiges Publikum fänden.

Eine beſondere Art und Weiſe, die Bären zu fangen oder zu erlegen, war ihm nicht bekannt. Ihre Jagd ſei zu ſelten lohnend, um ſie der Mühe werth zu ma⸗ chen, und ſie würden nur zufällig von den Gemſen⸗ jägern angetroffen, wenn dieſe ihrem gewöhnlichen Wild nachgingen. Dann würden ſie, wenn es alte wären, niedergeſchoſſen, und wenn es junge wären, mit Hülfe von Hunden gefangen genommen.

Sie ſind ſo ſelten, ſetzte der Jäger hinzu,daß ich dieſes ganze letzte Jahr nur drei erlegt habe; ich weiß aber, wo ein vierter iſt ein tüchtiger Burſche dazu, und wenn Sie vielleicht Luſt haben, meine Her⸗ ren

Die jungen Ruſſen verſtanden den Wink. Das Geld iſt überall allmächtig und ein Goldſtück führt nach der Höhle des Pyrenäenbäres, wo der Hund mit der