Teil eines Werkes 
1. Band (1862)
Entstehung
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ten, die meiſten aber ſtanden vollkommen ſtill, indem ſie dann und wann ihre langen Ohren ſchüttelten oder ein Bein wechſelten, um die Laſt auf das andere zu werfen.

Puſchkin ſah, daß es nothwendig ſein würde, unter die Thiere hineinzureiten, und hätte er ſich ruhig hin⸗ durchgedrängt, ſo wären ſie wahrſcheinlich ganz gelaſſen ſtehen geblieben, ohne weiter Notiz von ihm zu nehmen. Erhitzt aber von dem Weine, den er getrunken, gab der alte Gardiſt, anſtatt auf ſo gemäßigte Weiſe zu ver⸗ fahren, ſeinem großen franzöſiſchen Maulthier die Sporen und ſprengte mit einem lauten Schlachtrufe wie man ihn aus der Kehle eines Koſaken zu hören er⸗ wartet hätte mitten in den Trupp hinein.

Ob nun der Grund darin lag, daß das Thier, welches er ritt, ein franzöſiſches war, oder ob Puſchkin's Stimme für ſie einen mißtönenden Klang hatte, dies läßt ſich weiter nicht erörtern, wohl aber gerieth mit einem Male die ganze ſpaniſche Mulada in Bewegung, indem jedes einzelne Maulthier die Ohren ſpitzte, den Schwanz emporwarf und mit offenem Maule auf ihn zuſtürzte.

Es war für ihn zu ſpät, den Ruf des Gemſenjägers Prenez garde! oder den gleichbedeutenden der Maul⸗ thiertreiberGuarda te! zu hören. Vielleicht hörte er auch dieſe Warnungsrufe, aber ſie erreichten ihn zu ſpät, um ihm von Nutzen ſein zu können, denn ehe er noch ſechs hätte zählen können, hatten ihn wenigſtens zwei⸗ mal ſo viel Maulthiere umringt und begannen mit

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