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ſie in einem Lederſchlauche bei ſich, aus welchem Jeder nach der Reihe trank, indem er einfach den Schlauch emporhielt und ſich den Wein in kleinen Quantitäten in den Mund goß.
Es waren gutmüthige Leute und ſie luden unſere Reiſenden ein, ihren Wein zu koſten. Es wäre von letzteren unhöflich geweſen, wenn ſie dieſe Einladung hätten zurückweiſen wollen.
Jwan und Alexis goſſen ſich von dem Wein in ihre ſilbernen Becher, welche ſie bequem an ihren Gürteln hängend trugen, Puſchkin aber, der ſein Gefäß nicht ſo ſchnell bei der Hand hatte, verſuchte den Wein nach Art der Maulthiertreiber zu trinken.
Der lederne Schlauch aber, von dem alten Gardiſten ungeſchickt gehandhabt, entſendete ſeinen Strom, anſtatt ihm in den Mund, über das ganze Geſicht und in die Augen, ſo daß er halb geblendet ward und erſticken zu müſſen glaubte.
Während er ſo verblüfft mit dem Weinſchlauch in der Hand da ſtand, während die koſtbare Flüſſigkeit ihm an der Naſe herablief und von den Spizen ſeines großen Schnurrbartes heruntertroff, bot er einen Anblick dar, über welchen die Maulthiertreiber lachten, daß ihnen die Thränen die Wangen herabrannen, während ſie zugleich ein lautes Bravo! anſtimmten, als ob ſie einer unge⸗ wöhnlich gelungenen Vorſtellung im Theater beiwohnten.
Puſchkin nahm dies durchaus nicht übel und die Maulthiertreiber forderten ihn auf, es noch einmal zu


