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erſtern ſind der Maſſe nach die überwiegenden und be⸗ ſtehen aus Thonſchiefer, Grauwacke und Kalkſtein.
Man findet in dieſer Formation Blei⸗, Eiſen⸗ und Kupferlager. Das Blei iſt ſilberhaltig.
Die Primär⸗Felſen ſind Granit und ziehen ſich in Gürteln, der Länge der Gebirgskette nach, und in dem Bruche zwiſchen dieſen und den Uebergangsſchichten haben die chemiſchen Quellen, wegen deren die Pyrenäen ſo berühmt ſind, ihren Urſprung. 64
Von dieſen merkwürdigen Quellen— deren Hitze bei vielen faſt den Siedepunkt erreicht— ſind in ver⸗ ſchiedenen Theilen der Gebirgskette nicht weniger als zweihundertdreiundfünfzig entdeckt worden. Eine große Anzahl von ihnen ſind berühmt wegen ihrer heilkräftigen Eigenſchaften und der Lieblingsſommeraufenthalt von Kranken ſowohl als von Vergnügungsſüchtigen aus allen Ländern der Welt, beſonders aber aus Frankreich und Spanien.-
In botaniſcher Beziehung ſind die Pyrenäen eben⸗ falls höchſt intereſſant. Man kann ſie als eine Muſter⸗ karte der ganzen europäiſchen Flora betrachten, denn es giebt von dem mittelländiſchen bis zum Eismeere kaum eine Pflanze, welche nicht in irgend einem Theile dieſer Gebirgskette durch eine Species vertreten würde.
In den Thälern und an den Abhängen beſteht der Wald hauptſächlich aus italieniſchen Pappeln und wilden Feigenbäumen. Ein wenig höher finden ſich die ſpaniſche Kaſtanie, Eichen, Haſelbüſche, die Gebirgseſche und


