Teil eines Werkes 
1. Band (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

144

ſind, daß ihre Spitzen über ſiebzig Ellen hoch über dem Boden ſtehen.

Man würde dabei an die Maſten eines Schiffes denken, wenn nicht allemal zwei davon beiſammen ſtün⸗ den, die eine ſenkrecht und die andere mit einer leichten Krümmung darnach hin gebogen.

Deswegen haben ſie mehr Aehnlichkeit mit den ſo⸗ genannten Scheeren, die man auf Schiffswerften ſieht, und mit deren Hülfe die Maſten eingeſetzt werden.

Dieſe Maſten, wie wir ſie nennen können, ſind nicht aus dem Ganzen gefertigt, ſondern aus mehrern Stücken zuſammengeſetzt, und trotz ihrer ungeheuern Länge — ſiebzig bis achtzig Ellen— ſind ſie nicht ſehr ſtark.

In der That, obſchon die beiden an der Spitze zu⸗ ſammengefügt ſind— wie wir ſogleich Gelegenheit haben werden, näher zu zeigen— ſo biegen ſie ſich doch, wenn ein ſtarker Wind weht, beide hin und her und ſchwanken wie eine elaſtiſche Angelruthe. Unten ſtehen ſie blos fünf Fuß auseinander und die gebogene iſt zur Stübe der andern beſtimmt.

Beide treffen, wie ſchon bemerkt worden, oben zu⸗ ſammen, und wenn man hinaufblickt, ſieht man— wäh⸗ rend der Anblick ein wenig Schwindel erregt— an dem Vereinigungspunkte einen kleinen runden Gegen⸗ ſtand.

Dieſer runde Gegenſtand iſt ein hier feſt angebrach⸗ ter Korb, welcher gerade groß genug iſt, um den Körper eines Menſchen zu faſſen.