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wortete. Dann nahm er aus ſeinem Pult ein verſiegel⸗ tes Papier, welchem man anſah, daß es vor Kurzem erſt zuſammengebrochen worden. Dieſes Blatt hielt er empor und ſagte in ernſtem Tone:
„In dieſem Document werdet Ihr die Bedingungen finden, unter welchen ich Euch erlaube, zu reiſen. Ich verlange nicht von Euch, daß Ihr Euch eher damit ein⸗ verſtanden erklären ſollt, als bis Ihr dieſelben ſorgfältig geprüft und überlegt habt. Ihr werdet Euch deshalb auf Euer Zimmer begeben, dieſes Document durchleſen und, nachdem Ihr den Inhalt gebührend erwogen, wiederkommen und mir ſagen, ob Ihr auf dieſe Be⸗ dingungen eingeht, denn wenn dies nicht der Fall iſt, ſo findet die Reiſe nicht ſtatt.“
„Bei Peter dem Großen,“ flüſterte Jwan ſeinem Bruder zu,„es müßten ſehr harte Bedingungen ſein, wenn wir nicht darauf eingingen.“
Alexis nahm das Papier in Empfang und beide Brüder verneigten ſich dann vor ihrem Vater und be⸗ gaben ſich auf ihr Zimmer.
Das Siegel ward ſofort erbrochen und nicht ohne einige Ueberraſchung laſen ſie den Inhalt des Docu⸗ ments. Es war in der Form eines Briefes abgefaßt und lautete folgendermaßen:
„Meine Söhne Alexis und Iwan!
„Ihr habt den Wunſch ausgeſprochen, auf Reiſen zu gehen und mich erſucht, Euch meine Erlaubniß hier⸗ zu zu geben.


