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Der Schauplatz dieſes Gemäldes iſt ein Wald von alten Bäumen, deren graue knotige Stämme dicht bei⸗ ſammen ſtehen.
Blos in der Mitte befindet ſich ein kleiner offener Raum und dieſer wird von drei Geſtalten eingenommen — zwei Männern und einem Bären. Der Bär ſteht zwiſchen den beiden Männern— oder vielmehr einer der Männer liegt auf dem Boden ausgeſtreckt— ein Schlag von Braun's Tatze hat ihn niedergeſtreckt— während das rieſige Thier auf ſeinen Hinterbeinen auf⸗ gerichtet neben ihm ſteht.
Der zweite Mann ſteht noch auf ſeinen Füßen, im Kampfe mit der grimmigen Beſtie begriffen, und hat die Wahrſcheinlichkeit des Sieges für ſich, denn ſchon hat er ihr ſein langes und breites Jagdmeſſer gerade über der Gegend des Herzens in die Bruſt geſtoßen.
In der That zeigt das zottige Ungeheuer, daß es
nahe daran iſt, zu unterliegen. Seine Tatze iſt von der
Schulter ſeines Gegners herabgeſunken, ſeine lange Zunge hängt heraus, das Blut ſtürzt ihm aus Maul und Nüſtern, und es iſt augenſcheinlich, daß die Kräfte
es verlaſſen und daß es bald leblos zur Erde nieder⸗
ſinken wird.
Man wird bemerken, daß die beiden Männer, welche auf dem Gemälde figuriren, ihrer äußern Erſcheinung nach ſehr verſchieden von einander ſind.
Beide ſind junge Männer und beide tragen Jagd⸗ kleidung, die aber dennoch ſo verſchieden iſt, daß die
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