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Das Haus in der Wüste, oder Abenteuer einer Familie, die sich in der Wüste verirrte : mit vier Scenenbildern / von Capitän Mayne Reid ; aus dem Englischen von Dr. A. Diezmann
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Da wir uns aber nicht täuſchen ließen, und ſie mit einer Pfeilſpitze kitzelten, ſo rollte die Alte ſich wieder auf, biß um ſich und knurrte dabei wie ein Hund. Alles dies nützte ihr nichts, denn wir hatten ſie bald gebunden und unſchädlich gemacht, um die ganze Familie mit nach Hauſe zu nehmen. Wir gingen darauf wieder an unſere Arbeit, das Moosſammeln, als die Vögel von neuem ängſtlich zu ſchreien anfingen. Wir ſahen empor und erkannten bald genug die Urſache. Ueber das Gras unten wand ſich glitzernd in der Sonne ein langes Ungethüm, eine große Schlange, die giftigſte von allen, die gefürchtete»Moccaſon.« Sie kroch gerade auf den Baum zu, welcher das Neſt trug, und wir ſahen wiederum zu, da wir neugierig waren, wie die Schlange ſich benehmen würde, die nicht auf den Baum klettern konnte. Sie kroch dicht an den Baum hinan, legte ihren breiten flachen Kopf an denſelben und ſtreckte die

Zunge heraus, als lecke ſie an der Ninde. Die Vögel,

belche fürchten mochten, das Ungethüm komme hinauf,

ogen zu den unterſten Zweigen herab und flatterten da rreiſchend umher.

Die Schlange rollte ſich zuſammen und ſchickte ſich an

ur rechten Zeit ſich vorzuſchnellen, um ihre Beute zu erlan⸗

gen. Ihre Augen funkelten wie Feuer und ſchienen die Vö⸗

gel wirklich zu bezaubern und zu bannen, denn ſtatt ſich⸗

und näher. Auch wurden ihre Bewegungen allmälig matter und ihre Stimme kaum hörbar. Einer ſiel endlich gar her⸗

von dem Ungethüm zu entfernen, kamen ſie demſelben näher

an den Boden, dicht neben die Schlange. Wir er⸗ ten, daß dieſelbe die Beute ergreifen werde, aber plötz⸗ 3 ten ſich ihre Ringel, ſie ſtreckte den Körper geradeaus

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