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ten ſie wohl hin, den Eingang in den hohlen Baum zu verſtopfen. Wir holten ſie raſch und ſtopften ſie richtig hin⸗ ein. Bei dieſer Arbeit ſahen wir Blut herab fließen. Der Bär war verwundet. Als wir den Ausgang unten verſtopft hatten, gingen wir um den Baum herum, um zu ſehen, ob vielleicht oben eine Oeffnung ſey, durch welche der Bär
heraus kriechen koͤnne. Wir konnten keine bemerken; Braun war alſo gefangen.
Um die Meinigen zu beruhigen, rief ich ihnen unſern Sieg zu und ſie kamen eiltg und erfreut zurück. Wir brauch⸗ ten den Bär nicht mehr zu fürchten; aber wie gelangten wir zu ihm? Ein ſo gefährliches Thier konnten wir nicht leben⸗ ddig davon laſſen. Sollten wir ihn drinnen und ſo verhun⸗ geern laſſen? Das ging nicht wohl an, denn er würde den ganzen Honigvorrath vorher verzehren, wenn er es nicht bereits gethan hatte. Er konnte wohl auch oben die Oeff⸗ nung weiter kratzen, um ſich da durchzuarbeiten.
Wahrſcheinlich war er unten und hielt die Naſe an die eingeſtopften Hirſchhautröcke. Ermitteln ließ es ſich freilich nicht, da er nicht mehr brummte. War es aber der Fall, ſo ließ ſich wohl eine kleine Oeffnung da in den hohlen Baum machen, ſo daß wir ihm von da aus eine Kugel zu⸗ ſchicken könnten. Bei dieſem Plane blieben wir und Cudjo ſaing an die Arbeit.
Die Oeffnung war ſehr bald hergeſtellt und wir konn⸗ ien in die Höhlung hinein ſehen. Aber Braun war nicht zu ſerblicken. Er befand ſich jedenfalls hoch oben, denn der Empfang, den er unten gefunden, hatte ihm das Wieder⸗ 3 kommen verleidet. Was nun?
»Ausräuchern!« ſagte Cudjo.


