chen. Eine der letzten hatte eine ſehr dunkle Geſichtsfarb
n mit ſchwarzen Haaren und einen ganz ſpaniſchen Geſichtsaus⸗ 1 druck. Die andere war aber ſo weiß und blond wie die andere d dunkel, mit dunkelblauen Augen und ſchwarzen langen Wimpern. Sie hieß Marie, die andere Louiſe. Beide waren ſehr hübſch, doch einander völlig unähnlich und was mir 3 veſonders auffiel, von gleichem Alter und gleicher Größe. Sie ſchienen etwa ſiebzehn Jahre oder etwas drüber zu zäh⸗ d len, doch ließ ſich unmöglich errathen, welche die ältere 3 ſey. Heinrich mit dem blonden Lockenhaar und dem rothen männlich ſchönen Geſicht ſah ſeinem Vater ungemein ähnlich während der Andere dunkel war und ganz und garder Mut⸗ 1 ter glich. Sie ſelbſt ſchien nicht viel über fünfundreißig e Zahre alt zu ſeyn und war noch immer eine ganz hübſche
Frau.
af 1 Unſer Wirth war ein Mann von etwa vierzig Jahren, en groß und wohlgebaut, mit blühend rother Geſichtsfarbe und SHaar, das früher blond und lockig geweſen ſeyn mochte, jetzt f aber etwas grau geworden war. Bart trug er gar nicht; in ſein Kinn ſah im Gegentheil aus, als ſey an dieſem Tage ßte ſchon das Raſirmeſſer darüber gegangen, wie er denn über⸗ un haupt auf ſein Aeußeres alle Sorgfalt zu verwenden ſchien.
Auch hatte er etwas an ſich, in ſeinem Benehmen und ne ſeinem Geſpräche, das den Gebildeten verrieth.
Die Kleidung der ganzen Familie war eigenthümlich. un Der Mann ſelbſt trug ein Jagdhemd und Strümpfe vor iit gegeröter Hirſchhaut ſo ziemlich wie die amerikaniſchen Jä⸗ 1 ger. Die Knaben waren ähnlich gekleidet, aber ſie ſchienen 3 unter ihrem Lederanzug eine Art ſelbſt geſponnener und ge⸗ endt wobener Leinwand zu haben. Die weiblichen Glieder der ant. Familie trugen theils eben ſolche ſelbſtgefertigte Zeuge,
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