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Das Haus in der Wüste, oder Abenteuer einer Familie, die sich in der Wüste verirrte : mit vier Scenenbildern / von Capitän Mayne Reid ; aus dem Englischen von Dr. A. Diezmann
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ten ſich denn ſofort auf den Weg, um den Berg zu erſtei⸗ gen, während die Uebrigen zur Bewachung des Lagers zu⸗ rückblieben.

Wir kletterten in der Schlucht hinan und blieben biswei⸗ len ſtehen, um über die Ebene hin zu blicken. So gelangten wir ziemlich hoch hinauf und ſahen endlich einen Einſchnitt, eine Art Barranca, in welche der Fluß ſtrömte; erkennen konn⸗ ten wir aber darin nichts wegen der großen Entfernung. Darüber hin dehnte ſich die Ebene kahl und unfruchtbar.

Auf einer Seite nur und zwar nach Oſten zeigte ſich ein grüner Gürtel hier und da mit einem einſamen Baume oder höchſtens einer Gruppe von zwei oder dreien, die verkrüp⸗ pelt und buſchig ausſahen. In der Mitte dieſes Gürtels konn⸗ ten wir eine Linie oder einen Spalt in der Ebene erkennen. Dies war offenbar das Bett, in welchem der Fluß hin⸗ ſtrömte, nachdem er die Barranca verlaſſen hatte. Da wir durch längeres Verweilen auf dem Berge nichts Weiteres 8 zu ermitteln vermochten, ſo ſtiegen wir wieder hinab und kehrten zu unſeren Gefährten zurück. Nun wurde beſchloſſen, daß Mehre am Fluſſe hingehen ſollten, bis ſie den Rand jenes ſeltſamen Thales erreichten, um dasſelbe vorſichtig zu muſtern. Sechs von uns brachen auf. Wir ſchlichen uns ſtill und leiſe hin und blieben un⸗ ter den Weiden, auch ſo nahe als möglich an dem Ufer des Baches. So gingen wir etwa anderthalb(engliſche) Meilen weit, bis wir in die Nähe des Endes der Barranca gekom⸗ mien waren. Wir hörten etwas rauſchen wie einen Waſſer⸗ all, den wahrſcheinlich der Fluß da bildete, w er ſich in die ſeltſame Schlucht hinabſtürzte, die ſich vor un bereits zu erweitern begann. Dieſe ſich, denn gleich darauf krochen wir an d n R.