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Es finden ſich ferner gewaltige Höhlen in den Seiten der Berge, ſo wie tiefe Schlünde, die ſich in den Ebenen 8 öffnen und von denen manche ſo tief ſind, daß man glau⸗ ben könnte, man habe große Berge da heraus gegraben. Sie nennt man Barrancas. Ein anderes Mal gelangt man an Felſenwände, die tauſend Fuß hoch gerade von der Ebene und ſteil wie eine Mauer emporſteigen, und durch die Berge ſelbſt ziehen ſich große Einſchnitte, welche von den Flüſſen gemacht worden ſind, gleich als hätten dieſelben einen Tunnel ausgegraben, deren obere Decke dann einge⸗ ſtürzt ſey. Sie heißen Canons. 4 Die amerikaniſche Wüſte, in welcher man alle dieſe ſeltſamen Bildungen findet, hat auch ihre Bewohner. Es gibt 3 Oaſen in ihr, deren einige groß und von civiliſirten Men⸗ ſchen bewohnt ſind. Eine ſolche Oaſe iſt Neu⸗Mexico mit vielen Städten und etwa 30,000 Bewohnern von ſpaniſcher und gemiſchter indianiſcher Herkunft. Eine andere Oaſe iſt das Land um den großen Salzſee und den Utahſee. Auch hier iſt im Jahre 1840 eine Niederlaſſung gegründet wor⸗ den von Amerikanern und Engländern. Es ſind dies die Mormonen und ob ſie gleich Hunderte von Meilen von einem Meere wohnen, werden ſie doch mit der Zeit ein großes und 4 mächtiges Volk werden. Außer dieſen beiden großen Oaſen gibt es Tauſende
Gruppen von drei oder vier Familien finden,


