Quarz. Noch andere gibt es, an denen man weder Blatt noch Baum ſieht, wohl aber das hellſte Roth und Grün, Gelb und Weiß, das in Streifen an ihren Seiten ſich hin⸗ zieht, als wären ſie eben friſch angeſtrichen worden. Dieſe Streifen bezeichnen die Schichten verſchiedenfarbiger Felſen⸗ partien, aus denen die Berge beſtehen. Ganz ſeltſam ſehen endlich noch andere Berge in der amerikaniſchen Wüſte aus, ſo daß ſie den Reiſenden gewaltig überraſchen— die nem⸗ lich, welche von Glimmer und Selenit glänzen. Wenn man ſiie aus der Ferne im Sonnenſcheine erblickt, ſehen ſie aus, als wären ſie von Gold oder Silber.
Auch Flüſſe hat die Wüſte und zwar ſeltſame Flüſſe. Einige laufen in breiten flachen Betten von hellem Sand, — große Flüſſe, Hunderte von Ellen breit, mit blitzendem Waſſer. Aber was findet man, wenn man ihnen folgt? Statt größer zu werden wie alle andern Flüſſe, werden ſie immer kleiner und kleiner, bis ihr Waſſer endlich im Sande verſchwindet und man viele Meilen weit nichts ſieht als das dürre trockene Bett. Geht man noch weiter, ſo erſcheint das Waſſer wieder, nimmt an Menge mehr und mehr zu, bis— Tauſende von Meilen von dem Meere— große Schiffe auf hrem Rücken ſchwimmen können. Solcher Art ſind der Ar⸗ canſas und der Platta.
Andere Flüſſe ſtrömen zwiſchen felſigen Ufern, die wwoohl tauſend Fuß hoch ſind und die einander in ihrer Kahl⸗ bei anſtarren, über den tiefen Schlund hinweg, auf deſſen nd das Waſſer rauſcht. Oftmals ziehen ſich dieſe Ufer te von Meilen hin und ſind an jeder Stelle ſo ſteil,
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