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kämpften viele und bittere Gefühle. Sie war nicht im Stande, eine Antwort zu geben.
— Iſt dieſer Vorſchlag Dir in irgend einer Weiſe zuwider, ſo ſage es gerade heraus,— ſagte der Paſtor und klopfte ſie freundlich auf die Schulter.
Alva hatte indeſſen ihren Entſchluß gefaßt und antwortete mit ziemlich ruhiger Miene:
— Wenn Onkel glaubt, daß ich dieſelbe anneh⸗ men kann, dann——— dann——— will ich es⸗
— Daran zweifle ich nicht, und darüber laſſen wir den Baron ſelbſt urtheilen. Ziehe Dich jetzt an, damit Du fertig biſt, bis er kommt.
Ala eilte hinauf auf ihr Zimmer, in welches ſie ſich einſchloß.. Uum zwölf Uhr fuhr der Wagen des Barons in den Pfarrhof hinein, und es wurde nach Alva geſchickt.
Sie trat bleich aber ruhig ins Vorgemach, und machte vor dem Baron eine tiefe Verbeugung, welcher ſeinerſeits durch ihr Aeußeres überraſcht zu ſein ſchien; denn in den dunkeln, düſtern Augen leuchtete etwas einem Blitze Aehnliches.
Nach einigen Vorfragen über Alvas Eltern, welche der Paſtor beantwortete, ſchlug der Baron ihr vor, die Stelle als Geſellſchafterin ſeiner Tochter in ſei⸗ nem Hauſe anzunehmen.
Alva nahm das Anerbieten an, und man tra das Uebereinkommen, daß ſie in einer Woche i Amt antreten ſollte. 2
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