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wurde, und verſetzen uns einige Tage weiter in der Zeit.
Alva und der Paſtor ſaßen allein in dem oben⸗ genannten Saale; die Sonne ſchien heiter durch das Fenſter.
— Mein Kind, Deine ſelige Mutter ſpricht in ihrem Brief von einem Packet, das Du mir über⸗ geben ſollteſt,— ſagte der Paſtor.
— Guter Onkel! verzeihen Sie mir,— antwor⸗ tete Alva, deren Wangen noch bleicher wurden.— Die letzte Nacht, wo meine Mutter lebte, verrieth ſie in ihren Fieberphantaſieen den Inhalt dieſes Pa⸗ ckets, und Sie, welcher das Dunkel kennen, das über meiner Geburt ruht, verzeihen mir gewiß, daß ich dieſe Papiere zerſtört habe, welche mir die Ver⸗ irrungen meiner Mutter und die Strenge ihres Va⸗ ters in Worte kleideten; Sie laſſen mich allein die Mitwiſſerin des Inhaltes derſelben ſein?
— Gut, mein Mädchen, ich begreife vollkommen Deine Motive und achte ſie hoch. Laßt uns deßhalb von etwas Anderem ſprechen.
— O, Dank!
Alva ergriff die Hand des Paſtors und einige heiße Thränen fielen auf dieſelbe herab.
— Ich habe eine Bitte, oder richtiger zwei; ich wünſchte, daß Niemand hier im Orte erführe, daß ich die Tochter der verſchwundenen Anna Hedberg bin. Genöthigt zu ſein, im Entfernteſten den Staub meiner verſtorbenen Mutter beſchimpft oder auch nur
.
zweideutige Aeußerungen über ſie zu hören, würde
mich bitterer und ſchmerzlicher ſein, als der


