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Zuſammenſein mit Gerda ſie mit dem bekannt machen kann, was die Welt in ihrem äußeren Be⸗ nehmen von ihr verlangt.
Ich bin ein Feind vyn allem Unterricht durch Frauenzimmer, uud darum iſt meine Tochter ohne alle dieſe beſchränkten Begriffe von Sittlichkeit und eine Menge dummer Vorurtheile aufgewachſen, welche man gewöhnlich den Mädchen von Kindheit an einprägt.
Ihre Kenntniſſe gehen über das hinaus, was man von einem Weibe erwartet, und es fehlt nur noch, daß ſie durch Umgang mit einem Mädchen vom gleichen Alter, und ohne Prätenſionen, einigermaßen ihre Rolle auf dem Welttheater ſpielen lernt.
Ich will alſo eine Perſon aus den beſſeren Stän⸗ en, mit gutem Verſtand und guten, einfachen Sitten haben; ſie muß aber unbemittelt ſein und darum nie ſelbſt eine ausgezeichnete Rolle geſpielt haben, ob⸗ gleich ſie weiß, was einem Weibe anſteht. Eine ſolche würde ich ſchwerlich durch meine Be⸗ kannte in der Hauptſtadt erhalten können. Man würde mir eine Gouvernante auf den Hals ſchicken, die affektirt und mit allen möglichen Dummheiten
behaftet wäre. 8
— Ich glaube jetzt die Meinung des Herrn Barons vollkommen begriffen zu haben, und werde, ob⸗ gleich ich mich augenblicklich Niemandes erinnern kann, doch Alles aufbieten, um dem Wunſche des Herrn Barons zu entſprechen,— bemerkte der Paſtor und ſtand auf, um ſich nach Hauſe zu begeben.
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