Teil eines Werkes 
Die Schutzlosen : eine Erzählung / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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das Verſprechen geben, niemals befehlend aufzutre⸗ ten, ſondern höflich mit der Dienerſchaft zu ſprechen.

— Ernſt, Du reiteſt ja mit?— fragte Gerda den Grafen.

— Nein.

— Aber ich will, daß Du es thuſt.

— Ich dagegen will, daß ſowohl Du wie ich zu Hauſe bleiben,— antwortete Ernſt und warf ſich in einen Lehnſeſſel.

— Und Du glaubſt auch, daß das geſchieht? Nein, dann reite ich allein; ich kümmere mich nicht um Dich; Du biſt immer ſo böſe.. — Thue wie Du willſt——— reite allein. — Aber jetzt will ich es nicht,— rief Gerda

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und ſtampfte mit dem Fuße.

— Nun, wie denkſt Du es dann anzufangen? — fragte Ernſt und that einige Züge aus ſeiner Cigarre.

— Ich bleibe zu Hauſe.—

Gerda ſprang jetzt hin zu Ernſt, ergriff ſeine Hand und fügte faſt demüthig hinzu: — Wenn Du mir nur nicht böſe biſt,— wenn

Du mir nur verſprichſt fröhlich und freundlich ge⸗ gen mich zu ſein. — Das verſpreche ich; aber dann mußt Du mir

— Aber Papa befiehlt ja.— er Dein Vater hat das Recht dazu; aber Du, ein Kind, und dazu ein Mädchen, mußt freundlich und mild gegen Alle ſein. — Warum ſagſt Du jetzt alles Dieſes? — Weil ich Dir wegen Deines Befehlens und igen Benehmens gegen den alten Erik böſe war.