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einige Jahre bei der königlichen Oper in Paris bleiben müſſe, und mich nie bei einem andern Thea⸗ ter engagiren laſſe, obwohl ich in den Ferien auch auf andern Bühnen in Europa auftreten und Gaſt⸗ rollen geben könne, damit der Name Dorbino ſo berühmt werde wie er es verdiene. Ich gab dieß Verſprechen; es war das Geringſte was ich meinem und meiner Mutter Wohlthäter zu Liebe thun konnte.
„Ein Jahr ſpäter kam Herrn Dorbinos Nichte, die Gräfin Reinſtein, nach Paris. Damals machte ich ihre Bekanntſchaft. Im folgenden Sommer tra⸗ fen wir uns in Rom und reisten von da aus zu⸗ ſammen nach Neapel. Von Deiner Mutter erhielt ich niemals Nachrichten. Ich hatte ihr unter der Adreſſe die ſie mir gab geſchrieben, aber ohne eine Antwort zu erhalten.
„Der Zufall wollte daß ich während meines Aufenthaltes in Neapel erfuhr daß Du Dich am Bord der Fregatte Carolina befandeſt. Wie ich handelte weißt Du, eben ſo auch daß wiederum zwei Jahre vergingen, bevor ich den Muth hatte noch einen Annäherungsverſuch an Dich zu machen; aber da Natalie in allen ihren Briefen von Dir und Onkel Aberney ſprach, ſo wurde es mir unmöglich noch länger von euch Beiden getrennt zu leben. Ich reiste nach Schweden, mit dem feſten Entſchluß das Herz wieder zu gewinnen das einſt mein ge⸗ weſen und für deſſen Beſiz kein Opfer mir zu groß war„—


