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und Tage kam herein. Ohne Tante Sara zu be⸗ merken oder zu beachten, ging er in ſein Zimmer, ſchlug heftig die Thüre zu und riegelte.
„Was in aller Welt iſt an dem Jungen?“
brummte Sara.„Ich habe ihn in meinem Leben
nie ſo geſehen; ohne Gruß an mir vorbei zu gehen, das iſt wahrlich allzu ſtark.“ Jezt ſchüttelte Sara den Beſen zum offenen Fenſter hinaus.
Wiederum klingelte es. Nach einigen Minuten kam eine Dienerin und ſagte:
„Frau F. will das Fräulein beſuchen.“
„Bitte ſie hereinzutreten,“ lautete die Antwort.
Der Staubbeſen erhielt ſeinen Plaz an einem Meſſinghaken neben dem Ofen, die Schürze wurde geglättet und der Bücherſchrank verſchloſſen, ſo daß, als Frau F. eintrat, keine Spur von Tante Saras Abſtäubungswuth mehr übrig war, die immer aus⸗ brach wenn Aberney nicht um den Weg war.
„Guten Tag, meine liebe Sara,“ begann die würdige Frau, eine alte Bekannte Saras von ihrem erſten Auſenthalt in Schweden her, und der voll⸗ kommene Typus einer Stockholmer Dame aus der beſſern Mittelclaſſe.„Wie geht Dirs? Ich konnte mirs unmöglich verſagen hieherzugehen und mich nach Deinem Befinden zu erkundigen. Du biſt ſo un⸗ ſichtbar bei uns.“
„Sehr willkommen, liebe Lieſe!“ Sara verneigt⸗ ſich artig und führte ihren Gaſt in den Salon.„c habe viel an Dich gedacht; aber Du weißt ja ſelbſt wie ſchwer ich aus dem Hauſe komme.“
Eine Weile ſchwazten die beiden Damen don wie wenig man für ſich thun könne wenn man Her


