„Aber Sie ſagten mir vor einiger Zeit daß daß Profeſſ or Aberney ſie für ſich ſelbſt erzogen
F habe.“
3„Ganz richtig. Dieß war indeß bloß eine Ver⸗ zutzung von mir, wheend es dagegen Thatſache it iſt daß der junge Aberney ſeit ſeiner Kindheit an ihr hing. WVermuthlich findet die Verlobung ſtatt ehe er nach Stockholm zurückkehrt.“
. Lothars Augen funtelten; er drückte krampf fhaft
2 ſeine Hände zuſammen und ſagte mit gedämpfter
Stimme: „Sind Sie deſſen ſicher was Sie ſagen? Kön⸗
nen Sie die Wal rheit beweiſen?“ „Unendlich gerne,“ Der Doctor zog aus ſeiner Bruſttaſche einen Brief den er mit lächelnder Miene. Lothar überreichte, der ihn dem Arzle förmlich aus der Hand riß. 6 war vom Pfarrer des Kiprchſpiels und lautete wie folgt: Herr Bruder! So gerne ich heute Abend nach Kronbrück hinüberkäme um ein Brett mit Ihnen zu ſpielen, ſo muß ich mirs dennoch ver⸗ jagen, weil ich meinem alten Freünd Aberney ver⸗ Wrochen habe nach Ektorp hinüberz zufahren und mit Frau Smith zu ſprechen. Aberney wünſcht ſeinen Sohn mit der ſchönen Schuldfried zu verhe irathen. Wenn die Mutter dafür iſt, ſo könnte die Verlobung eher je lieber ſtattfinden. Ich bin der einzige den Frau Smith empfängt, und dorum habe da ich das Mädchen herzlich liebe, mit dem ößten Vergnügen den Auftrag ihernommen, weil mein Beichtlind ſchwerlich eins beſſere S ſen kann als mit dem jungen Pberneh. Er jeder Beziehung ein und präch üger⸗


