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Baron F. von Umboſum.“ „So!“ Der Doctor ſtreckte die Hand aus und nahm einen Brief der auf dem Tiſche lag. Er überreichte ihn dem Verwalter mit den Worten: „Leſen Sie mir das hier vor!“ Als Herr Scheindinge den Brief öffnete und die Unterſchrift ſah, wurde er todtenbleich. „Sie erblaſſen. Nun Herr Scheindinge, wie glauben Sie daß es mit Ihrer Verwalterſchaft ſtehe?“ „Herr Doctor, um Gottes Barmherzigkeit willen machen Sie mich nicht unglücklich!“ rief der bebende Verwalter, indem er ſeine Hände faltete. Er hatte den Brief auf den Boden fallen laſſen. Der Doe⸗ tor bückte ſich, hob ihn auf und ſagte, indem er ihn langſam zuſammenlegte: „Sie haben alſo Ihren Herrn um hundert Ton⸗ nen Korn beſtohlen. Dieß iſt bewieſen. Ich habe Sie zweimal vor Ihren unehrlichen Kunſtgriffen ge⸗ warnt, aliein Sie ſcheinen däraus nur den Schluß gezogen zu haben daß Sie ungeſtraft fortfahren dür⸗ jen, und nicht genug damit, Sie haben jezt ange⸗ fangen Ihre Unehrlichkeit auf großem Fuße zu be⸗ treiben. Sie hätten mich gleichwohl kennen und wiſſen ſollen daß ich nicht geſonnen bin meinen Herrn noch länger durch einen Schurken Ihrer Art beſteh⸗ len zu laſſen. Die beiden vorhergehenden Mole wo Sie betreten wurden, hatten Sie es den Bitten Ihrer Frau zu verdanken daß ich Sie auf dem Plaze behielt. Ich habe dabei bloß die Vorſicht beobach⸗ tet alle Ihre Handlungen genau bewachen zu loſſen.


