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Fuße deſſelben brauste ein Waſſerfall hervor, und man ſah von da aus verſchiedene ſchöne Holme. Jenſeits der Bucht erſtreckte ſich die Landzunge Hieta⸗ ſaari und das ſchöne Vorgebirge, wo es nie an ſtattlichen Fahrzeugen mangelte. Ueberdieß hatte dden ſogenannten Stadt⸗
man zwei Brücken die ü fluß führten. 4 So ungefähr ſah Uleaburg zur obengenannten 5 Zeit aus. Kurz vor dem Krieg von 188 wurden zwei Hochzeiten in dem Städtchen gefeiert. Es waren zwei Freunde die ſeit ihrer Knabenzeit Alles gemein⸗ ſchaftlich gehabt hatten, und ſich nun auch durch den⸗ ſelben Prieſter und zur ſelben Stunde in die Ketten der Ehe ſchlagen laſſen wollten. Der eine war der Apotheker Ehrmann, und der andere der Kaufmann Claes Aberney. Beide aren geachtete Männer und genoßen allgemeines nſehen wegen ihres rechtſchaffenen Chäracters, ſo E wie ihrer aufgeklärten und wahrhaft patriotiſchen Geſinnung. Durch eine Freundſchaft verbunden die bis in die Kinderzeit zurückging, hatten ſie beſtändig ſowohl 4 die heitern als die trüben Stunden des Lebens mit einander getheilt. Ehrmann beſaß zwei Schweſtern, Debora und Sara. Leztere, die jüngſte der drei Geſchwiſter, wurde ſchon ganz jung beim Tode der Eltern von⸗ i fgenommen die in Schweden dagegen hatte dem Hauſe ihres den, bis Claes Aberney ſie als 5


