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und chriſtlich von Gurli gethan, daß ſie der garſtigen Beate ein Jahrgeld ausgeſetzt hat, und ſomit die böſe Krähe in ihren alten Tagen nicht Mangel leiden darf, obwohl das Menſchenkind, Gott weiß es, zur Strafe für alle Habgier, ein ſolches Loos wohl verdient hätte, das muß ich ſagen,“ meinte Tante Katharina.
„Aber wenn ſie gefehlt hat, iſt ſie auch geſtraft worden,“ fiel Mathilde ein,„wenn man an den ſchreck⸗ lichen Schlag denkt, von dem ſie betroffen worden, als ſie die Nachricht erhielt, daß das Schiff, an deſſen Bord Allon die Reiſe nach Amerika machte, unterge⸗ gangen ſei und nur ein einziger Matroſe von der Mannſchaft ſich zu retten vermocht habe, während da⸗ gegen der Kapitän und ſämmtliche Paſſagiere den Tod fanden
„Allerdings,“ entgegnete Tante Katharina, eine Priſe nehmend,„war das ein harter Schlag; aber ſie iſt von jeher eine ſchlechte Mutter geweſen und hat den Jungen zu dem gemacht, was er war; ſie konnte alſo nichts anders erwarten, als daß ſie dafür zu lei⸗ den haben würde.“
„Das gebe ich zu; aber gerade das Bewußtſein, daß Beate durch ihre verderblichen Rathſchläge ſein Leben zerſtört hat, muß ihren Schmerz und Kummer um ſo bitterer machen.“
„Der, welcher ſich gegen Gott, Gewiſſen und ſeinen Nebenmenſchen verſündigt, darf nur auf Elend und Kummer ſich gefaßt machen. Gut wäre es, wenn dadurch zu Reue und Beſſerung ſich leiten ieße.“
Wir wollen es hoffen,“ ſeufzte Mathilde und ſetzte dann hinzu:„Eine ſeltſame Fuͤgung des Schickſals war es doch, daß Grünlund zu gleicher Zeit mit Allon umkommen ſollte.“


