wieder in dem Wagen, welcher ebenſo ſchnell von dem Hafen hinwegeilte, als er angekommen war.
Allon ſprang in das Boot. Den Kopf auf die Hand geſtützt, ließ er ſich nach dem Schiff rudern⸗ Einige Minuten, nachdem er an Bord angelangt war, wurde der Washington durch die leichte Landbriſe von Gothenburg und aus den Bohuslän'ſchen Scheren hin⸗ weggeführt.
Sobald Allon auf dem Schiff angelangt war, ſtieg er in ſeine Kajüte hinunter. Er erbrach das Siegel auf dem Briefe, und heraus fielen zuerſt ein paar Wechſel, dann eine Anweiſung auf eine jährliche Summe, welche er in New⸗York bei einem Bankier erheben konnte, und endlich ein Brief, den er mit einem Gefühl wahrer Beſchämung las, ſo viel wirk⸗ licher Edelmuth und Verzeihung alles Erlittenen ſprach aus demſelben.
Eine lange Weile blieb er wie betäubt von Gurli's Güte ſitzen.
Er wurde jedoch bald durch ein Klopfen an der Kajütenthüre geſtört. Che er„herein“ rufen konnte, ging dieſelbe auf, und er glaubte einer höhnenden Sinnentäuſchung verfallen zu ſeyn, als ſein Blick auf den Eintretenden fiel.
„Du ſcheinſt das Zuſammentreffen mit einem alten Freund hier nicht erwartet zu haben,“ ſagte der, welcher nun vor ihm ſtand;„aber Gottes Wege ſind wunderbar.“
„Nenne Gottes Namen nicht,“ xief Allon und ſprang ganz raſend auf,„ſondern ſage lieber, daß es der Satan iſt, welcher uns auf derſelben Planke zu⸗ ſammenführte, damit mir endlich die Genugthuung zu Theil wird, an demjenigen Rache zu nehmen, wel⸗ cher mein Leben und meine Zukunft zerſtört hat.—
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