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dem Beginn des Geſprächs zwiſchen ihr und Allon aufgefangen hatte, und überlegte bei ſich, wie und wodurch man den Mißhelligkeiten, welche bei den⸗ ſelben immer weiter um ſich griffen, ein Ziel ſetzen könnte.
„Ich will morgen mit Gurli reden,“ ſprach Ste⸗ phan bei ſich;„ſie ſcheint ihre Stellung nicht klar aufgefaßt zu haben, noch weniger die Mittel, welche ſie anwenden muß, um ihres Mannes Zuneigung, von deren Verluſt ſie bedroht iſt, wieder zu gewinnen. — Ich will und werde ernſtlich mit ihr reden, und ſo, daß ſie einſehen muß, wie Recht ich dabei habe.“
In demſelben Augenblick, da er dieſen Entſchluß faßte, wurde er eine Frauengeſtalt gewahr, welche an dem Fenſter vorüber eilte.
Er erkannte Gurli, und ſo plötzlich ſie auch an ihm vorüberhuſchte, glaubte er doch aus ihren haſtigen Bewegungen ſchließen zu dürfen, daß ſie heftig auf⸗ geregt war und in einem Gemüthszuſtande ſich befand, bei welchem es nicht gerathen ſchien, ſie ganz allein ſich ſelbſt zu überlaſſen.
Stephan folgte alſo Gurli auf der Stelle nach.
Wäre die junge Frau nicht ſo außer ſich geweſen, ſo hätte das Geräuſch ſeiner Schritte ſicherlich ihre Aufmerkſamkeit erregt und ſie vielleicht zurückgehalten. Nun war aber Gurli von ihren Gefühlen wie betäubt und flog alſo ihres Wegs dahin, gerade wie ſie in jüngeren Jahren zu thun pflegte, wenn ihr Gemüth das Gleichgewicht verloren hatte.
Auf dem Kirchhof war Stephan Zeuge von dem wilden Ausbruch des Schmerzes geweſen, und als er die Worte auffing, welche über ihre Lippen ſich Bahn brachen, hatte er auf die Frage, welche ſie in ihrer


