wie gewöhnlich, auf der Terraſſe oder in der Villa verſammeln.
Gurli, deren. ganzes Innere in Aufruhr war, eilte gleichfalls hinauf in ihr Zimmer, um allein mit ſich ſelbſt den Sturm, der ſie ergriffen hatte, zu be⸗ ſchwichtigen und ſich ſo in den Stand zu ſetzen, am
Abend die Honneurs zu machen.
Die Fenſter in Gurli's Wohnung gewährten nur die Ausſicht nach der Hrangerie und dem Walde. Sie ſetzte ſich an eines derſelben, ſchaute hinaus uud verſank in Gedanken, die nichts weniger als angenehm ſeyn mochten.
Allon war der erſte von der Geſellſchaft, welcher
ſich auf der Terraſſe einfand.
Stephan war noch in Birgersborg. Etwas, wo⸗
von ſich Amy bei ihrer Ankunft ſogleich unterrichtete. Etwas ſpäter als Allon trat Amy in den Soal im Erdgeſchoß; von einem an Schrecken grenzenden Erſtaunen betroffen, blieb ſie ſtehen vor dem blenden⸗ den Tageslicht, weiches in das Zimmer einſtrömte.
„Die Bäume!“ rief ſie und eilte auf die Terraſſe.
Die alten Linden, mit Ausnahme der zwei an der Treppe, waren fort.
„Was haben Sie gethan, Herr von Stral?“ rief Amy voll Beſtürzung und wandte ſich zu Allon.
Sie hatte auf dem Heimweg von Kapitän A. gegen Allon erklärt, daß er dem, was ſie in Bezug auf das düſtere Ausſehen in Birgersborg geſagt, durch⸗ aus kein Gewicht beilegen ſollte.
„Ich ſagte Ihnen ja, die Bäume ſollten verſchwin⸗ den, da Sie es einmal wünſchten,“ erwiederte Allon und küßte Amy die Hand, indem er hinzuſetzte:
„Habe ich Ihnen nun bewieſen, welchen hohen
Werth Ihr Geſang, Ihr Lächeln und Ihr Frohſinn


