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habe.— Ich weiß ſo viel als gewiß, daß Gurli dieſe Teverinos nicht in ihrem Hauſe haben wollte, und man muß ihre Beweggründe hochachten, welche deut⸗ lich darauf hinzielen, eine Erneuerung des zärtlichen Verhältniſſes zwiſchen Stephan und der Italienerin zu hintertreiben. Eine ſolche Beſorgniß für den Freund ihrer Kindheit iſt auch ganz natürlich.
„Du weißt wohl, daß Stephan ſeit eurer Ankunft in Birgersborg nicht bei Frau Derner ſich aufhielt, ſondern ſich zu den Gerichtsſitzungen nach F. begeben hat.— Es war indeſſen jedenfalls ſehr zartfühlend von Gurli gehandelt, daß ſie die Alte nicht beſuchte, obwohl ſie ſehr wohl wußte, daß ſie Stephan daſelbſt nicht treffen würde.
Du bitteſt mich nicht zu wiederholen, daß man dich Frau von Strals Mann nennt. Ich werde es nicht mehr thun. Eine Wahrheit, welche peinlich iſt und Aerger verurſacht, muß man nicht mehr als einmal ſagen. Es iſt mir angenehm zu hören, daß Gurli dir erlaubt, Herrſcher in ihrem Hauſe zu ſeyn, ungeachtet ſie die Verwaltung ihres Beſitzthums ſich allein vorbehalten und Walter zum eigentlichen Gebieter von Birgersborg eingeſetzt hat.
„Mag ſeyn, daß ich Unrecht habe; vielleicht hat ſie, ohne den Ehekontrakt aufzuheben, dir die Dispo⸗ ſition über Birgersborg überlaſſen. In dieſem Fall, mein theurer Sohn, hat ſie wahrhaft bewieſen, daß ſie dich als ihren Gatten anſieht, nicht als einen Mann betrachtet, den ſie ſich genommen. Du darfſt dann hoffen, daß ſie eines Tags die Beſtimmung ver⸗ nichtet, welche dich jetzt in ötonomiſcher Hinſicht voll⸗ kommen von ihr abhängig macht.
„Lebe wohl! Ich hätte gewünſcht, in Frieden und Eintracht, in Vertrauen und chriſtlicher Liebe mit


